Ihre Übungsbibliothek in zwei Stunden
Zwanzig Lieblingsübungen, ein Nachmittag, eine eigene Bibliothek: Schritt für Schritt zur digitalen Übungsbibliothek in Arrivara – mit Tipps für gute Fotos.
Eine eigene digitale Übungsbibliothek klingt nach Wochenendprojekt. Mit der richtigen Reihenfolge ist sie an einem Nachmittag fertig. Diese Anleitung zeigt, wie.
Vorher: Ihre 20 auswählen
Fangen Sie nicht mit dem ganzen Ordner an, sondern mit den Übungen, die Sie am häufigsten mitgeben. Meist sind das 15 bis 20. Wie Sie sie finden, steht im Beitrag „Ihre 20 Lieblingsübungen: Mit diesen fangen Sie an“.
Schritt 1: Gute Fotos machen (etwa 30 Minuten)
• Leere Vorlagen verwenden, keine ausgefüllten Blätter von Patientinnen oder Patienten.
• Gutes Licht: Tageslicht am Fenster, kein Blitz, keine Schatten auf dem Blatt.
• Gerade von oben: Das Handy parallel zum Blatt halten.
• Ein Blatt pro Foto: Mehrseitige Übungen Seite für Seite.
• Auf dunklem Untergrund: So erkennt die Kamera die Ränder besser.
Schritt 2: Hochladen und prüfen (etwa 45 Minuten)
Laden Sie die Fotos in Arrivara hoch. Der Übungs-Transcriptor wandelt sie in digitale Übungen um. Schauen Sie jede Übung kurz durch: Ist der Text vollständig? Stimmen Überschriften und Felder? Kleine Korrekturen sind schnell gemacht.
Schritt 3: Benennen und sortieren (etwa 30 Minuten)
Geben Sie jeder Übung einen Namen, den Sie in einem Jahr noch verstehen. Bewährt hat sich: Was – Wofür – Variante, etwa „Gedankenprotokoll – Grübeln – kurz“. Sortieren Sie nach Themen, damit Sie in der Sitzung schnell finden, was Sie brauchen.
Häufige Fragen
Brauche ich dafür einen Scanner?
Nein. Ein aktuelles Smartphone reicht für gut lesbare Fotos.
Kann ich auch mehrseitige Übungen digitalisieren?
Ja, das geht. Laden Sie ein mehrseitiges Dokument hoch oder fotografieren Sie die Seiten nacheinander ab.
Was ist mit handschriftlichen Vorlagen?
Handschrift wird weniger zuverlässig erkannt als gedruckter Text. Prüfen Sie das Ergebnis besonders genau oder tippen Sie kurze Vorlagen vorher ab.
